Dann fuhren wir die Autobahn weiter bis nach Eisenach. Im Hotel Kaiserhof
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nahmen wir Quartier. Es wurde schon etwas schummerig, als uns dann ein Bus hinauf zur Wartburg
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brachte. Die Stadt hatte mehrere Busse im Pendelverkehr im Einsatz. Auch viele Eisenacher nutzen diesen
Service. Ihnen ging es weniger um die Wartburg, denn die kannten sie ja, sondern mehr um den historischen
Weihnachtsmarkt, der an diesem Wochenende auf dem gesamten Burggelände abgehalten wurde. Durch die abendliche
Beleuchtung schien uns die Wartburg besonders glanzvoll. Es wirkte alles wunderschön. Ein
geschichtsträchtiger Ort. Hier, weit oberhalb von Eisenach, versteckte sich Martin Luther als der Kaiser
ihn geächtet hatte. Genannt „Junger Jörg“, übersetzte er hier das Neue Testament in ein verständliches
Deutsch, dem Sächsischen, denn das war die Sprache zu dieser Zeit und konnte von den einfachen Menschen
gelesen und verstanden werden. Auf der Wartburg trafen sich auch die mittelalterlichen Minnesänger zum
sagenhaften Sängerkrieg und von hier aus wirkte die heilige Elisabeth von Thüringen karitativ. Im
Burghofinneren drängelten sich an diesem 2. Advent die Menschenmassen. Die historischen Stände wurden sehr
gut besucht und das gesamt Ambiente beeindruckte. Leider fanden wir keinen Bratwurststand oder lag es nur
daran, dass wir ihn wegen der vielen Besucher nicht sahen?
Am Montag war Bummeln angesagt. Wir schauten uns die Stadt Eisenach etwas näher an. Wir hörten, dass hier,
wo nicht, auch Goethe einmal war. Sogar Johann Sebastian Bach, Fritz Reuter und auch August Bebel hatten
mehr oder weniger mit Eisenach zu tun. Sehr interessant war das Automobilmuseum im authentischen Werksgebäude
von 1935. Es dokumentiert 100jährige Automobiltradition mit der Dixi-, BMW- und Wartburg-Ära bis zu Opel
heute. Natürlich hatte Eisenach uns noch viel mehr zu bieten aber dann fehlte doch die Zeit. Am nächsten
morgen fuhren wir über Bad Sulza und Naumburg zurück in die Heimat. Es war erneut ein sehr schöner und
interessanter Adventsausflug,
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