Anschließend fuhren wir mit unserem Rambler-Ticket auf die Halbinsel Howth. Howth liegt keine Fahrstunde
außerhalb von Dublin. Auf der Höhe dieser Halbinsel unternahmen wir unseren Klippenspaziergang bei bestem
Wetter. Wir waren sehr beeindruckt von der schönen Landschaft und der irischen See. Begünstigt durch den
Golfstrom kennen die Iren keinen Frost. Durch diese milden Winter finden sich hier viele Palmen in den
Vorgärten. Im Hafenbecken des kleinen Fischer-Ortes tummelten sich einige Seehunde und es wurde auch Markt
abgehalten. Hier begegneten wir einem Bäckermeister aus Gera, der aus seinem Verkaufswagen German Cakes
anbot. Er bereute seinen Schritt nach Irland zu gehen nicht. Die Geschäfte laufen gut, und der Nachteil
einer Wochenend-Ehe kann durch günstige Flugpreise gemildert werden. Die Ehefrau betreibt weiterhin ihr
Cafe in Gera. Auch auf unserer Ganztagestour an die Atlantikseite am nächsten Tag hatten wir ein zufälliges
Zusammentreffen mit einem Deutschen. „Seit 13 Jahren bin ich hier, mir geht es bestens!“ Wir fuhren also
sehr früh mit der irischen Bahn nach Limerick. Von dort mit dem Bus nach Bunratty
www.group-trotter.net/ireland,
um eine alte Burganlage mit Museumsdorf am Shannon zu besichtigen. Danach
ging es mit der kleinen Gruppe zu den Cliffs of Moher. Eine 8 km lange Granitfelsenwand, die dem Atlantik
eindrucksvoll wiedersteht. Für einen Blick in die Tiefe sollten man wirklich schwindelfrei sein. Erst am
späten Abend kamen wir mit der Bahn zurück nach Dublin, um schon am nächsten Tag wieder nach Hamburg zu
fliegen. Schöne Tage, herrliche Landschaft, ein sattes Grün in allen Farben - eben ein Muss, wiederzukommen!
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